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Zusatzversicherung: Osteopathie

Rund fünf Millionen Besuche pro Jahr verzeichnen Deutschlands Osteopathen. Tendenz steigend. Für alle, die alternative Medizin in Anspruch nehmen möchten, lohnt sich eine Zusatzversicherung.
 Zusatzversicherung: Osteopathie

Migräne, Schleudertrauma, Behandlung von Schreikindern und Störungen des Bewegungsapparats – hier soll die Osteopathie erfolgreich sein. Wissenschaftlich ist das allerdings nicht belegt. Und das ist für den Gesetzgeber ein Grund, die Osteopathie nicht in den Pflichtkatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufzunehmen. Die Kassen übernehmen – wenn überhaupt – nur anteilig Kosten. Für gesetzlich versicherte Patienten, die sich beim Heilpraktiker oder Osteopathen behandeln lassen möchten, lohnt sich der Abschluss einer Zusatz- oder Heilpraktiker-Versicherung.

Das kostet Osteopathie

Vorneweg: Osteopathie gehört zur Heilkunde. Nur Ärzten, Heilpraktikern mit entsprechender Zusatzqualifikation oder Physiotherapeuten dürfen Behandlungen vornehmen. Erkundigen Sie sich, bevor Sie einen Osteopathen aufsuchen über dessen Qualifikation. Zum Beispiel über die Bundesvertretung der Osteopathen in Deutschland (http://www.osteopathie.de/).

Der Verband hat sich die Qualitätssicherung der in Deutschland praktizierten Osteopathen zu einer seiner wichtigsten Aufgaben gemacht. Denn wer nicht richtig ausgebildet ist, kann auch schaden! Haben Sie einen Osteopathen gefunden oder wurde Ihnen einer empfohlen, können Sie für die erste Sitzung mit Anamnese ca. 150 Euro und für jede weitere Behandlung mit 60 Euro rechnen. Die Therapeuten rechnen nach ihrer jeweiligen Gebührenordnungen oder dem Hufelandverzeichnis ab.

Das sollte eine gute Heilpraktikerversicherung mindestens erstatten

Eine leistungsstarke Zusatzversicherung übernimmt zudem mindestens 1.000 Euro der Kosten durch Ärzte und Heilpraktiker. Arzneien, Heilmittel und Verbandmittel, die Ihnen der Therapeut verordnet, sollten versichert sein. Wieviel erstattet wird, ist von Tarif zu Tarif verschieden.

Möchten Sie zum Osteopathen, lohnt sich die Versicherung nur dann, wenn Sie regelmäßig gehen und mehrere Hundert Euro im Jahr dafür ausgeben. Gehen Sie nur ab und an, zahlen Sie selbst bei günstigen Policen über die Jahre mehr Beiträge ein, als Sie unterm Strich an Leistung erhalten. Das Ergänzungspaket lohnt sich auf alle Fälle, wenn Sie Kostenerstattung für Zahnersatz, Sehhilfen und weitere Leistungen versichern möchten

Sie haben die Wahl: Zusatzversicherung oder reine Heilpraktiker Versicherung?

Sie sind gesetzlich versichert und möchten kostengünstig die Dienste von Alternativ Medizinern in Anspruch nehmen? Dann haben Sie zwei Möglichkeiten. Entweder Sie schließen eine private Krankenzusatzversicherung oder eine reine Heilpraktiker Versicherung ab.

Der Vorteil der Zusatzversicherung: Hier handelt es sich um Versicherungspakete. Diese Tarife beinhalten eine Erstattung für Brille oder Zahnersatz.

Möchten Sie eine reine Heilpraktiker Versicherung? Gibt es wenige, aber es gibt sie. Der Münchner Verein Naturmedizin zum Beispiel bietet einen reinen „Naturheil-Tarif“ an.
Vergleichen Sie die unterschiedlichen Anbieter auf ihre Vertragsdetails: Prüfen Sie, welche Therapien im Katalog enthalten sind. Bei vielen Tarifen ist die Erstattungshöhe pro Jahr gedeckelt.

Je nach Versicherung 500 bis 2.000 Euro. Schauen Sie sich genau an, ab wann der Anbieter leistet. Oft finden Sie hier Einschränkungen in den ersten ein bis zwei Jahren.

Achtung! Für bereits eingetretene Versicherungsfälle leisten die Krankenzusatzversicherungen nicht! Ein Versicherungsfall beginnt mit der Diagnose. Sind Sie in Therapie und möchten eine private Krankenzusatzversicherung? Erkundigen Sie sich einfach, ob ein Leistungsausschluss für laufende Versicherungsfälle möglich ist.

Sind Sie komplett privat krankenversichert?
Dann haben Sie eigentlich eine Krankenversicherung mit Vollversorgung: Heilpraktikerversicherung, Zahnzusatzversicherung, Sehhilfen. Denn bei den meisten ambulanten Tarifen ist die Erstattung von Naturheilverfahren mit dabei.

Voraussetzung: Ein Arzt mit Zusatzausbildung oder ein Heilpraktiker muss die Behandlung durchführen. Ist Ihr Osteopath kein Heilpraktiker, gibt es auch keine Kostenerstattung. Sind Sie sich nicht sicher, sollten Sie vor Beginn einer Anwendung bei Ihrer privaten Krankenkasse nachfragen, ob sie sich an den Kosten beteiligt.

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10.02.2016
Foto: Albina Glisic / Shutterstock.com
Fotos:Model/Colourbox.de
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*Berechnungsgrundlage: Krankenzusatzversicherung, geboren im Oktober 1987 - 30 Jahre alt bei Versicherungsbeginn 01.10.2017, Arbeitnehmer(in), Ambulante Zusatzversicherung Heilpraktiker, überregionale Angebote. Es wird jeweils der günstigste Tarif einer Gesellschaft angezeigt. Die Auswahl der Produkte aus den verfügbaren Daten hängt ausschließlich von den angezeigten Vorgaben ab.
 
Quelle: Biallo.de / Franke und Bornberg
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