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Krankenzusatzversicherung: Wo ist die zusätzliche Absicherung sinnvoll?

Der Staat hat im Laufe der letzten Jahre viele Leistungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung gestrichen. Das heißt für die Leute, die bei Barmer, DAK oder AOK versichert sind: Entweder man muss in die eigene Tasche greifen. Oder man schließt eine private Krankenzusatzversicherung ab.
 Krankenzusatzversicherung: Wo ist die zusätzliche Absicherung sinnvoll?

Die Auswahl bei den Policen ist riesig. So kann man einzelne Zusatzversicherungen abschließen für:

- Zähne
- Brillen
- Medikamentenzuzahlungen
- alternative Behandlungsmethoden
- Krankenhausaufenthalte.

Zugleich gibt es bei den privaten Krankenversicherern Pakete, die einzelne Bausteine zu einer Krankenzusatzversicherung bündeln.

Welche Zusatzversicherung ist sinnvoll?

Welche Krankenzusatzversicherung wirklich sinnvoll ist, das lässt sich nicht für alle Leute gleich beantworten. Das hängt nämlich ganz stark von den individuellen Vorlieben ab. Es gibt viele Leute, die der konventionellen Medizin kritisch gegenüber stehen und lieber zum Heilpraktiker gehen. Deren Rechnungen muss man jedoch ganz oder zumindest teilweise privat bezahlen.

Tarife mit Heilpraktikerbehandlung erstatten deren medizinische Leistungen. Zudem macht es dann auch Sinn, sich die Kosten von Naturheilverfahren abzusichern. Darunter versteht man alternativmedizinische Behandlungen, gleich ob die von einem Heilpraktiker oder einem normalen Arzt durchgeführt werden.

Krankenhaus-Zusatzversicherung – mit Chefarztbehandlung

Bei Abschluss einer Krankenhauszusatzversicherung wird zunächst einmal die Chefarztbehandlung eingeschlossen, ist also fast immer die Grundvoraussetzung dieser Police. Und dann müssen Sie sich entscheiden, ob Sie lieber in einem 1- oder 2-Bett-Zimmer untergebracht sein wollen.
Das erste ist natürlich teurer als das zweite.

Ein Beispiel: Ein 25jähriger Versicherter in der gesetzlichen Krankenkasse zahlt für eine solche Zusatzversicherung ab 15 Euro im Monat im 2-Bett-Zimmer und rund 16 Euro für die Police mit 1-Bett-Zimmer. Es dürfen in diesem Fall aber keine chronischen Krankheiten wie Diabetes, Krebs oder Asthma vorliegen. Ein solcher Tarif kann beispielsweise dann wichtig werden, wenn man eine weit entfernte Spezialklinik aufsuchen möchte oder wenn die Operation ein ganz bestimmter Arzt durchführen soll.

Das ist im gesetzlichen Schutz so nicht unbedingt vorgesehen. In der Regel ist die nächstliegende Klinik das Krankenhaus der Wahl. Als Kassenpatient hat man im allgemeinen auch keinen Einfluss darauf, welcher Arzt einen behandelt oder operiert. Kassenpatienten haben nur Anspruch auf die Behandlung durch den diensthabenden Arzt. Das kann der Assistenz-, der Stations- oder der Oberarzt sein. Darauf sollte man achten.

Bei Abschluss einer Police sollten Sie darauf achten, dass:

• die Police Arztbehandlungen über den 3,5-fachen Satz hinaus bezahlt,
• der Versicherer auf das ordentliche Kündigungsrecht verzichtet und somit nicht in den ersten drei Jahren kündigen kann,
• der Differenzbetrag erstattet wird, wenn man auf eigenen Wunsch eine andere Klinik aufsuchen möchte.

Wann Krankenhaustagegeld Sinn macht

Wer als Berufstätiger gut verdient und gesetzlich krankenversichert ist, für den ist das gesetzliche Krankengeld oft zu knapp, erst recht, wenn Kinder da sind und viel Geld Monat für Monat für Miete oder eine Baufinanzierung zu stemmen ist. Denn wer länger krank ist, bekommt vom Arbeitgeber sechs Wochen sein Gehalt weiter, danach zahlt die Krankenkasse Krankengeld.

Dies bekommt man wegen derselben Krankheit von der gesetzlichen Krankenkasse längstens für 78 Wochen innerhalb einer Blockfrist von drei Jahren. Die Höhe beträgt 70 Prozent des beitragspflichtigen Arbeitseinkommens, jedoch höchstens 90 Prozent des Nettoarbeitsentgelts. Mit einem Krankentagegeld sollte man zum einen diese Differenz zum normalen Nettogehalt ausgleichen und zudem Mehrkosten absichern, die im Zusammenhang mit dem Krankenhaus-Aufenthalt anfallen. Das können die Besuchsfahrten der Familie sein oder andere Aufwendungen. Die Police zahlt ein Krankengeld in der Regel für einen unbefristeten Zeitraum im Krankheitsfall.

Der Versicherte erhält einen vereinbarten Tagessatz. Dieser darf in der Summe maximal der Höhe des monatlichen Nettoeinkommens entsprechen. Arbeitnehmer können ab der siebten Krankheitswoche ein Tagegeld absichern, vorher sind sie durch die Lohnfortzahlungen ihres Arbeitgebers abgesichert. Gute Verträge gestatten dem Versicherten eine nachträgliche Anpassung der Höhe des Krankengeldes ohne erneute Gesundheitsprüfung und Wartezeit bei Einkommenssteigerungen. Wichtig sind auch Leistungen bei Rückfallerkrankungen und wiederholter Arbeitsunfähigkeit ohne Wartezeit.

Eine Zahnzusatzversicherung lohnt sich fast immer – nicht nur beim Zahnersatz
Bei der Zahnarztbehandlung haben die gesetzlichen Krankenkassen sehr gespart, so dass hier eine Vorsorge sehr sinnvoll ist. Das gilt für den Zahnersatz genauso wie für viele andere Behandlungen, die regelmäßig anfallen. So kostet eine professionelle Zahnreinigung allein schon rund 100 Euro. Gut, wenn eine Zahnzusatzversicherung das übernimmt. Kunststofffüllungen gehen genauso ins Geld wie eine Wurzel- oder Parodontose-Behandlung, die die gesetzlichen Kassen nicht mehr übernehmen.

Besonders teuer wird es jedoch, wenn Zahnersatz ansteht, weil die gesetzliche Versicherung davon nur einen kleinen Teil übernimmt. Die Leistungen der verschiedenen privaten Versicherungen sind sehr unterschiedlich.

Zahnzusatzversicherung sinnvollste Zusatzversicherung überhaupt
Diese Aussage gilt für die meisten GKV-Versicherten. Wer nur wenig verdient, muss sich ohnehin entscheiden und sich eine Zusatzversicherung mit wenigen Bausteine basteln aus: Brillenversicherung, Krankenhaustagegeld, Zahnzusatzversicherung, Krankenhauszusatzversicherung.

Offen gesagt: Selbst wer eine Brille oder Kontaktlinsen trägt, braucht nicht unbedingt eine Brillenversicherung. Bei Fielmann bekommt man so günstige Fassungen und Gläser, aber auch Kontaktlinsen, dass man darauf verzichten kann. Ähnlich ist das bei der Krankenhauszusatzversicherung. Bettensäle gibt es heute kaum noch. Und selbst wenn Chefarzt-Behandlung drauf steht, ist oft gar nicht ausgemacht, ob der Chefarzt Sie wirklich operiert. Oder ob der Assistenzarzt nicht viel besser operiert. Am sinnvollsten erscheint daher die Zahnzusatzversicherung. Schauen Sie sich deren Tarife in unserem Rechner genau an und vergleichen Sie!

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Quelle: Biallo.de / Franke und Bornberg

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27.03.2015
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Quelle: Biallo.de / Franke und Bornberg
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